La Paz 1.Tag

von Monika

In einer 8-stündigen Busfahrt überwinden wir in unzähligen Serpentinen erneut einen Andenpass in der Höhe von 4500 m.ü.M. Danach fahren wir stundenlang schnurgerade über eine auf circa 4000 m.ü.M. gelegene Hochebene.

Wir erreichen auf dieser Hochebene la Paz/El Alto und geraten in ein irrwitziges Verkehrschaos der zentralen Zubringerstrasse. Hier im El Alto verlässt der erste Schub an Passagieren den Bus an offiziellen und inoffiziellen Paradas. Danach erreichen wir „die Kante“ der Hochebene. Wir erhaschen zum ersten Mal einen Blick auf das Lichtermeer von la Paz, das die Hänge (s)eines Tales lückenlos überzieht. Der Bus stürzt sich mit bedenklicher Geschwindigkeit über diese Kante und taucht hinab in die Hänge. Auf einer Höhe von circa 3600 m.ü.M erreichen wir das Busterminal. Wir steigen aus, holen unser Gepäck aus dem Bauch des Buses und atmen erst mal kräftig ein. Phu, die Luft hier ist dünn :-/

La Paz ist eine faszinierende Stadt. Die höchste Hauptstadt der Welt, die grösste Stadt Boliviens. Sie ist voller quirligem Leben, riesigen Märkten, chaotischem Verkehr, erbaut an einer eindrucksvollen Hanglage. In dieser Stadt geht es nie geradeaus! Die besseren Hotels für gringos haben schon fast default-mässig Oxygen im Angebot. Neben Microbussen und Taxis gibt es ein Seilbahnsystem, das die Hänge verkehrstechnisch erschliesst. 

An unserem ersten Tag in la Paz machen wir nur wenige Kilometer zu Fuss. Obwohl wir in Uyuni bereits 3 Tage stetig auf 3800m verbracht haben, sind wir noch längst nicht akklimatisiert.

Praktisch, dass unser Hotel inmitten des bekannten und beliebten Hexenmarktes liegt.

In der Nähe befindet sich auch die kleine Fussgängerzone Calle Jaen, und das tolle ethnologische Museum der Stadt. Wir lassen uns also wie erfahrene schweizer Bergsteiger viel Zeit, setzen einen Fuss vor den anderen und erwandern im „steady-step“ die auf-und absteigenden Strässchen rund um unser Hotel.

Zurück zur Newsübersicht