La Paz 2.Tag

von Monika

Sightseeing via Gondelbahn

Die topografisch (gelinde gesagt) herausfordernde Lage von La Paz und El Alto verursacht gravierende Probleme der verkehrstechnischen Erschliessung. Durch die starke Hanglage sind praktisch keine grossen und effizienten Hauptachsen zur Verbindung der Stadtteile möglich. Diese Schwierigkeit führte schliesslich zur Idee, die Stadt via eines hochleistungsfähigen Seilbahnsystems zu erschliessen. Die ersten drei grossen Linien wurden 2014 eröffnet. Und verkürzten die Reisezeit in’s El Alto wesentlich. (Die durchschnittliche Geschwindigkeit der Gondeln beträgt circa 18 km/h) 

Es folgten bis 2018 fünf weitere Teilstrecken. Bis im Jahre 2020 soll die Stadt das grösste Seilbahnsystem der Welt fertig gebaut haben. 33km wird es umfassen.

Das ganze System funktioniert einwandfrei und die Einweisung und das Management der Passagiere ist beeindruckend professionell und höflich. Wer la Paz besucht, bekommt durch dieses neue Gondelsystem die einmalige Gelegenheit sich in einer luftigen Sightseeingtour einen ganzheitlichen Überblick über die verschiedenen Gebiete der Stadt zu verschaffen. Dazu kommt, dass das Transportsystem wohl auch für ärmere Bevölkerungsschichten recht erschwinglich ist. Eine Fahrt kostet zwischen 2 und 3 Bolivianos. Zum Vergleich dazu: 4 Bananen kosten 2 Bolivianos; ein 3-gängiges Mittagessen im Restaurant kostet zwischen 30 und 50 Bolivianos.

Wir kaufen uns also eine Familienkarte, laden 45 Bolivianos auf den Magnetstreifen und vergondeln einen ganzen Tag in luftigen Höhen über der Stadt. Selbstredend machen wir natürlich auch kurze Spaziergänge rund um die verschiedenen Haltestellen.

Kommentar von Gabi |

I wünsche öich schöni Wiehnachte, ä guete Rutsch u no gaaaanz viu schöni u spannendi Erläbnis.
Ä liebe Gruess, Gabi

Kommentar von Markus |

Da sind zu zweit in der Gondel der orangen Linie gesessen, auf der gleichen Bank, um vorwärts schauen zu können. Bei einer Station, die wir nur passieren wollten, wurden wir angewiesen, gegenüber zu sitzen und zwar jeweils in der Mitte: Das sei wichtig für die Sicherheit, weil dann die Gondel schön ausbalanciert sei. Wir haben natürlich brav Folge geleistet (bis zum ersten Mast nach der Station 😉) und gedacht: Eine CWA Gondel aus Olten wird wohl ein etwas robusteres Gleichgewicht haben. Aber lustig war es allemal.

Antwort von Thierry

Genau das ist uns auch passiert :-). Wir wollten verliebt nebeneinander sitzen um die Aussicht zu geniessen und mussten stattdessen die Gondel ausbalancieren. Aber die Sicht war ja auch so atemberaubend!

Kommentar von Thomas |

Spannendes Transportsystem

Kommentar von Thorsten |

habe mir Zeit gelassen, eure Berichte zu lesen...freue mich aber immer wieder auf ein paar Tage Südamerika. Das Gondelsystem finde ich toll...

Bitte rechnen Sie 1 plus 8.

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