Cochabamba
von Monika
Einige Eindrücke von Cochabamba
Nachdem wir uns einen Tag (mostly sleeping) im Biosfera regeneriert haben, möchten wir doch noch wenigstens eine kleine Vorstellung von Cochabamba gewinnen. Wir machen uns also im Verlaufe des Morgens des zweiten Tages via Micro-Bus* auf den Weg zum Stadtzentrum. *(Die Micro Busse in Cochabamba sind super coole, vor Kitsch-Deko strotzende kleine Nah-Verkehrs-Busse; jeder Bus hat dabei eine ganz eigene Ausstattung und ist sozusagen ein fahrender kleiner Kitsch-Microcosmos)


Cochabamba liegt, umringt von Bergen, in einem ovalen Hochplateau:

In der Folge ein paar wenige und punktuelle Eindrücke unserer kleinen Stadtwanderung.
Die Plaza Colòn:



Das Casa Blanca:
ein sympathisches einfaches Italo-Restaurant für Film-Afficionados (eine Empfehlung unserer Freundin Milena)

Der Palacio Portales:
Der Palacio ist von seiner Historie her dem Wohnsitz der Argandoñas „la Glorieta“ in Sucre vergleichbar. Es handelt sich hier um einen als „Alterssitz“ geplanten Palazzo. Erbaut wurde er in 12-jähriger Bauzeit (1915-27) von der, durch die Zinn-Minen in Potosi zu grossem Reichtum gekommenen Familie Patiño. Da der Bauherr vor seiner Pensionierung einem Herzinfarkt erliegt, wurde der Palazzo nie durch die Familie bewohnt. Heute dient er als Zentrum für Ausstellungen und Konzerte. Der Wohnbereich des Palazzos kann besichtig (leider nicht fotografiert) werden. Er ist ein eindrücklicher Zeuge des eklektizistischen Fiebers neureicher Familien in Bolivien. Der Palazzo wurde von einem französischen Architekten geplant. Besichtigt man die Innenausstattung fühlt man sich in diverse verschiedene Kulturepochen und geografischen Räume versetzt. Da gibt es einen Konzertsaal in französischem Barock, eine Galerie in sakraler italienischer Renaissance, einen Billardsaal in orientaler Ornamentik, und Marmorstatuen im Garten, welche die Legende um die Schweizer Bernhardiner-Lawinenhunde illustrieren.




Das Quartier Recoleta:
(Versammelt alle erdenklichen architektonischen Unmöglichkeiten ungeniert in einer Konsum-und Party-Zone)



