Nazca, Valle Sondondo :-)

von Monika

650er Kawasaki-Tour vom Feinsten

Nach erholsamen vier Tagen in Arequipa wagen wir den 2000 Meter Sprung hinunter in die heisse Küstenregion um Nazca. Nazca ist vielen Menschen ein Begriff wegen der berühmten rätselhaften Geoglyphen, die als UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen sind. Diesen Zeichnungen auf der Wüstenleinwand verdankt die Stadt auch einen gewissen wirtschaftlichen Aufschwung, der aus dem immer stärker aufkommenden Tourismus resultiert. In Nazca sind die Geoglyphen omnipräsent. Von der Dekoration der Bushäuschen, über Kleidungsstücke bis zu den Tischtüchern der Restaurants: überall finden sich die Reproduktionen der riesigen Tierbilder.

Aber Nazca bietet noch viel mehr kulturhistorisch und geografisch Interessantes... Zum Beispiel die riesige Ausgrabungsstätte „Cahuachi“ das quasi den Vatikan der Nazca-Kultur darstellt, und wahrscheinlich in inhaltlicher Relation mit den Geoglyphen zu sehen ist. Die „Puquios“, Relikte eines äusserst cleveren unterirdischen Aquäduktsystems, das das Überleben in der Wüste erst ermöglichte, den Mumienfriedhof „Chauchilla“, die zum Museum erweiterte ehemalige Wohnstätte der Forscherin Maria Reiche, welche 50 Jahre ihres Lebens der Erforschung der Nazca-Geoglyphen widmete. Das alles werden wir uns ansehen....aber erst am dritten Tag einer Töfftour, die wir zusammen mit Inkamototours organisiert haben. 

Die erste Töfftour in Bolivien war so genial, dass wir unbedingt mehr Gebiete auf diese Art erforschen wollen. Das Motorradfahren in Lateinamerika bietet nicht nur kurzweilige fahrtechnische Herausforderungen. Es ermöglicht uns vor allem auch Orte zu erleben, die dem ÖV-Reisenden unerreichbar bleiben. Die Reichweite mit dem Motorrad ist gross. Die Geschwindigkeit, die Stopps und die Begegnungen mit den Leuten sind individuell anpassbar. Die Unmittelbarkeit des Kontaktes mit der fantastischen Landschaft ist gegeben. Zudem können wir Höhen erleben, die zu Fuss oder mit dem Velo unsere physischen Möglichkeiten übersteigt. Deswegen suchen wir auch hier nach einem Anbieter. Diesmal gehts mit KLR650cc-Kawasakis für drei Tage ab in die Berge und danach am dritten Tag in die Wüste rund um Nazca...

Hier unser Programm in Worten:

Der erste Tag führt uns hoch bis 3400m.ü.M. nach Andamarca, einem kleinen typischen Andendorf im Valle Sondondo. Dieses ist eingebettet in den klassischen terrassierten Kulturen und wird begleitet vom Fluss Rio Negro de Mayo. Dort werden wir übernachten. 

Am zweiten Tag führt die Tour dann in das Herz der Anden. Wir werden auf dem Weg nach Mayobamba über eine Dirt Road einen 3600 m.ü.M. gelegenen Mirador erklimmen und Kondore beobachten können. Danach hinunter nach Moyabamba fahren, das Pueblo anschauen und in einer natürlichen heissen Quelle baden. Der Rückweg nach Nazca führt wiederum über 3-Pässe (4200-4600m) - also ein ganz schöner Haufen an Kurven 😁 😍- und zwei Hochebenen, unter anderem auch das Reservat Pampas Galeras. Auf diesen Hochebenen gibt‘s nicht nur fantastische Farben und unendliche Weiten zu sehen, sie sind auch bewohnt von Vicunas und Alpacas die zum Teil direkt an der Strasse grasen. Auch der Abstieg von Puquio nach Nazca bietet viele „ideale“ Kurven und eine tolle Aussicht auf die genialen Bergformationen hinter Nazca. 

Am Ende des zweiten Tages übernachten wir dann wiederum in Nazca, da wir am dritten Tag in die Wüste rund um Nazca wollen. Dieser Tag soll ganz im Zeichen der Nazca-Kultur stehen und daneben auch einen Haufen „Fun“ auf Wüsten-Pisten bieten. 

Wir besuchen:

  • Die Ausgrabungsstätte „Cahuachi“
  • Den Mumienfriedhof „Chauchilla“
  • Das Museum Maria Reiche
  • Die Geoglyphen von Nazca

Auf die Gefahr hin, dass wir uns nun wiederholen: auch diese Tour war schlichtweg genial! 

Wir erwischen einen aufgestellten und sympathischen jungen Guide. Jose führt uns sicher und mit viel Engagement, er vermittelt und organisiert alles super gut und leistet uns auf der gesamten Reise unterhaltsame Gesellschaft. Ob‘s nun um Fotoshooting, Essen, Baden oder kulturelle Informationen geht, Jose ist für alles zu haben. Dazu bringt er uns immer wieder in Kontakt mit Einheimischen. Die umwerfenden Landschaften, die neuen fahrerischen Herausforderungen, das persönliche und individuelle Element dieser Reise machen auch diese drei Tage zu einem unvergesslichen High-Light!

Wir danken Jose und Nakari für ihren Einsatz vor und hinter der Kulisse 👍🏽👍🏽

Kommentar von Inkamoto tours |

Hallooo! Schöne fotos. Nochmals vielen Dank für Ihr Vertrauen!Nous vous souhaitons le meilleur pour 2019 et surtout d' autres rides et rencontres dans le monde ! Bonne continuation ! Siempre seran los bienvenidos al Peru !✌🏍🇵🇪 Sophie www.inkamototours.com

Was ist die Summe aus 8 und 9?

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