Karibisches ABC

von Monika

... oder: Von 5000 Meter über, auf minus 22 Meter unter Meer ;-)

Als wir im 2012 für drei Wochen Südostasien bereisten, haben wir zum Abschluss der Reise zwei Wochen auf den Malediven verbracht. Damals haben wir das Schnorcheln und Tauchen entdeckt... und die Kombination einer langen ereignisreichen Reiseroute mit einem längeren stationären Abschluss als ideale Kombination empfunden.

So haben wir uns überlegt, wie wir denn ein ähnliches Prinzip in Südamerika realisieren könnten. Sonne, Strand und Korallenriffe? - richtig: Karibik!

Da wir einen Freund auf dem „C“ der sogenannten ABC-Inseln haben, und unsere Sonne, Strand, Meer-Kombi gerne auch mit einem persönlichen Kontakt, Kultur und natürlich einheimischem Insiderwissen bereichern, ist also die Insel unsere Wahl: CURACAO

Die ABC Inseln (Aruba, Curaçao und Bonaire) sind drei Inseln der niederländischen Antillen; und werden auch Inseln unter dem Wind genannt. Die gefährlichen Hurricans der Region streifen die Inseln nur selten. Trotzdem spielt der Wind in Leben und Sprache der Inselbewohner eine wesentliche Rolle. Er bläst hier zuverlässig von Nordosten nach Südwesten. Büsche und Bäume der windausgesetzten wilden Vegetation in Bandabau (Westteil der Insel) wachsen deshalb schräg geneigt. Der Wind beschert den Inseln im (Nord)-Osten tosende Brandungen und im (Süd)-Westen wunderbare Sand-und Badebuchten. In Curaçao sind selbst die geografischen Richtungsangaben am Wind orientiert: Nicht Westen und Osten, sondern „babau“ (mit dem Wind) und bariba (gegen den Wind).

Die Bevölkerung von Curaçao besteht aus einer bunten Mischung verschiedenster Ethnien. Gesprochen wird primär Papiamentu, Holländisch und Englisch. 

Die historische Innenstadt der Hauptstadt Willemstad rangiert im UNESCO Weltkulturerbe und präsentiert sich im Stadtteil Punda noch heute mit einer wunderschönen, farbigen und bestimmt tausendfach fotografierten Fassade. Carlos, unser Freund hier auf Curaçao, bezeichnet die Front als „das Gebiss“ der Stadt. :-)

Im Hafen von Willemstad machen regelmässig riesige Kreuzfahrtschiffe längere Aufenthalte. Damit Schiffe in den Hafen einfahren können, muss die (in ihrer Konstruktion wohl einzigartige) Pontonbrücke, die Konigin Emmabrug geöffnet werden. Dabei öffnet sich die Brücke nicht wie zu erwarten wäre in der Mitte. Vielmehr befindet sich der Drehpunkt des gesamten, 168m-langen, schwimmenden Brückenarmes am Westufer des Hafens (in Otrabanda).

In Curaçao bleiben wir 12 Nächte und erleben eine gleichsam ereignisreiche und erholsame Zeit. Was wir so alles unternommen haben, könnt ihr wiederum in den folgenden Galerien erforschen.

Was ist die Summe aus 9 und 1?

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