Ein Höhepunkt in doppeltem Sinn
von Monika
Das war einfach DER HAMMER
Wir erleben eine einzigartige Reise durch das Altiplano, können nicht glauben, dass es soviel grossartige Schönheit auf diesem Planeten gibt und geniessen die Zeit mit unseren Reisebekanntschaften Andres (aus Uruguay) und Ana-Christina (aus Spanien)
Nach intensiven Recherchen, der Lektüre einer gefühlten Hundertschaft von Reviews, haben wir ihn gefunden, den Tour-Operator unserer Wahl: Cruz Andina.
Hier stimmt für uns nicht nur das Preis-Leistungsverhältnis, der Tourveranstalter hat fast durchgängig beste Rückmeldungen und führt auch Notfall-Oxygen im Geländewagen mit... und der Zufall will es so, der Betreiber des Büros in San Pedro (Lyonel) ist tatsächlich ein langjähriger Freund von Fily, dem Betreiber des Yali Alto.
Also wenn das kein Fingerzeig Gottes ist?
Dann los, besser vorbereitet kann die Sache nicht werden.
Wir brauchen die letzten 2 Tage in San Pedro, um unserer Gesundheit Gutes zu tun, kaufen Wasser und kleine Snacks, waschen unsere Kleider, kontrollieren, ob wirklich auch genügend 50-er Sonnencrème vorhanden ist, checken Pass und Ausreisedokumente, organisieren das Gepäck.
Am Sonntag (2.12.18) starten wir eine dreitägige Tour, die uns zu den berühmten Salar de Uyuni in Bolivien bringt:
Unsere Route


Zuerst geht es mit einem Shuttle-Bus innert kürzester Zeit auf 4700m Höhe. Auf dieser Höhe befindet sich der Zoll nach Bolivien. Durch die Zollformalitäten führt uns unser chilenischer Shuttle-Bus Fahrer; diese sind, da die beiden Länder nicht die besten Beziehungen haben, absurd kompliziert und in der grossen Höhe für Unterländer eine kleine Herausforderung... :-) ähm...keuch, wie war mein Name doch nochmal?


Danach wechseln wir den Fahrer/Guide und das Fahrzeug. Die Tour wird von Jonny (ob das wohl sein richtiger Name ist), einem jungen Bolivianer, durchgeführt. Er ist der Driver eines 4-Rad-Antrieb SUV. Jonny ist Guide und Driver in einem, er wird uns zu den verschiedenen Hotspots der Reise fahren, das Auto warten, die Verpflegung und die Unterkünfte organisieren.
Unsere Reisegruppe ist klein. Wir sind zu viert. :-) Cool!
Neben uns beiden reisen noch Andres (ein junger Mann aus Uruguay) und Ana-Cristina (eine noch jüngere Spanierin, mit deutschem Hintergrund) mit.
Wir werden in der Folge die Stationen der Reise in kleinen Galerien dokumentieren, um einen Eindruck dessen zu vermitteln, was wir zumindest an „optischen“ Schönheiten erleben durften. Was dies im Bereich aller anderen Sinne bedeutete, ist leider via diesem Medium nur schlecht zu vermitteln. Hier nur ein paar kleine Anhaltspunkte, damit ihr eure eigene Imagination entfesseln könnt.
- Die meisten Punkte der Reise (vor allem am ersten Tag) sind zwischen 3600 und 5000m.ü.Meer. Also super klare Luft, aber auch Mangel an Sauerstoff.
- Die Temperaturen sind nachts und morgens wahrscheinlich so um den Gefrierpunkt, den Tag durch gibt‘s dann mittägliche Hitze, Staub auf den Schotterstrassen und extrem trockene Luft.
- Die Ausdehnungen der Naturphänomene, die Tiefen und Weiten könnt ihr nur erfahren, wenn ihr diese Reise einmal selber macht. Und das ist, dies sei euch hier verraten, nur zu empfehlen! Die Reise ist einfach der HAMMER! Man fährt von einem Höhepunkt zum nächsten, und kann nicht glauben, dass es soviel Schönheit auf unserem Planeten gibt!