Arequipa: die weisse Stadt

von Monika

Arequipa liegt, begleitet von drei imposanten Vulkanen (Misti, Chachani, Pichu Picchu) in idealer klimatischer Lage auf 2300m.ü.M. Vom Hochland herkommend kann man sich hier auf moderater Höhenlage wunderbar regenerieren. Arequipa ist auch zur Regenzeit sonnenverwöhnt. An durchschnittlich 300 von 365 Tagen hat die Stadt wunderbar blauen Himmel bei moderaten Temperaturen. Die tieferen Küstenstädte Perus liegen (ab der nördlichen Höhe von Nazca), in extrem trockenen Wüstenzonen. 

Da die Stadt in einer durch vulkanische Aktivität gefährdeten Zone liegt, und somit mit Earthshakes und Earthquakes akut rechnen muss, setzen ihre Erbauer auf den weissen Sillar, einen vulkanischen Stein, der in der Region gewonnen wird. Diese relativ solide Bauweise aus grossen massiven Steinquadern, schützt die historischen Bauten zumindest bei leichteren Erdstössen und gibt der Stadt ein einheitliches helles Erscheinungsbild. Arequipa hat eine sehr schöne, und vom architektonischen Aufbau her geschlossene „Plaza de Armas“. An diesem zentralen Platz präsentiert sich mit ihrer Breitseite die imposante Kathedrale von Arequipa

Arequipa ist heute ein beliebtes Ziel für sogenannte „Foodies“ (Kulinarik-Touristen). Die Stadt hat eine ausgezeichnete, kreative Küche. Viele kleine und grosse Restaurants erfinden stetig neue Gerichte, fusionieren peruanische Spezialitäten mit den Traditionen anderer Kulturen oder präsentieren, zum Teil für äusserst günstige Preise, Klassiker in Perfektion. Also in Arequipa kann man richtig gut essen! 😋

In Arequipa bleiben wir vier Tage über Weihnachten und versüssen uns die Zeit mit folgenden Aktivitäten:

> Einerseits profitieren wir ausgiebig vom leckeren Essen, (und machen neben kulinarischen Höhenflügen auch einen richtig tiefen kulinarischen Taucher mit sogenannter pre-Inka Küche.)🤢

> Wir feiern Weihnachten auf peruanisch mit einer Abendmesse im Dom und sehen wie der Bischof nach der Messe mit freudigen Augen das Jesuskind in die lebensgrosse Krippe vor der Kirche trägt. 

> Wir machen eine Stadtführung mit freetour.com. und erfahren Interessantes über Historie, Architektur und Kultur der Stadt

> Und:

Wir besuchen das berühmte und wirklich einzigartige Kloster Santa Catalina, das 1579 von den spanischen Kolonialisten gegründet wurde. Es hat eine ungewöhnliche innere Struktur, die wir bis jetzt noch nie in einem Kloster gesehen haben. Hinter dem Schutz der klösterlichen Mauern versteckt sich quasi eine Stadt in der Stadt. Das Kloster hat drei verschiedene Kreuzgänge. Eine dörfliche Struktur, ausgestattet mit Gassen und Brunnenplatz, Spital, Parkanlage, Waschstrasse, Refektorium und Kirche. Es bot den geweihten Nonnen private Wohnungen, mit eigenen Küchen, Wohn- und Schlafräumen. Zum Teil sogar mit „bediensteten“ Nonnen. Die ganze Struktur ist in blau und rot gestrichen, äusserst sorgfältig mit Blumen bestückt und perfekt unterhalten. Der Besuch, den wir eigentlich so mit 1h geplant hätten, erweitert sich im Flug zu einer dreistündigen Fotosafari durch die fotogenen Labyrinthe der Quartiere, Innenhöfe, Aus- und Durchblicke...

Bitte rechnen Sie 2 plus 4.

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