Schrecksekunde in Takayama
von Monika · 👁 15 Aufrufe
Kurzbesuch mit Schrecksekunde
Heute Morgen sind wir zu zwei Elektroshops nach Takayama gefahren. Thierry ist auf der Suche nach einer geeigneten externen Festplatte. Tja, so viele Eindrücke, die festgehalten werden wollen, - der Speicherplatz muss definitiv erweitert werden.
Die Shops liegen in der Peripherie der Stadt. Die Verkaufsflächen sind laut und grell gestaltet. Die Kunden (und das arme Verkaufspersonal) werden mit sich mehrfach überlagernden und sich ständig wiederholenden Werbetexten und Jingels beschallt. Wenn man in diesen Megashops nicht müde wird vom Einkaufen, dann gibt man definitiv wegen “audiovisueller” Erschöpfung auf.
Gegen Mittag fahren wir in’s historische Zentrum, um noch einen Eindruck vom pulsierenden Herzen der Stadt zu bekommen. Die Altstadt beherbergt nämlich - in einer tollen historischen Kulisse- viele Restaurants mit lokalen Spezialitäten, Shops mit japanischen Lack-Waren oder anderen Holz-Produkten und noch viiieeeles mehr.
Wir haben Hunger und möchten gerne das lokale Hida-Wagyu Beef und verschiedene Sake probieren. Doch unsere Erkundungstour wird unerwartet und vehement unterbrochen. Denn plötzlich fangen unsere Handys an lautstark zu vibrieren und geben -ferngesteuert - eine laute Warnmeldung aus… earthquake! earthquake! earthquake!
Eine Meldung der Meteo Japan wird zentral auf alle Handys geschickt… ohne Anmeldung oder Freischaltung des einzelnen Benutzers.
Fur Japaner wohl keine grosse Sache für uns Earthquake-Newbies jedoch ein ganz schöner Adrenalinschub. Schrecksekunde, wohin am besten…wie verhalten…ja ok… und keine Panik…beobachten wie andere Passanten mit der Situation umgehen…???
Zum Glück stellt sich im Verlauf der nächsten 20 Minuten heraus, dass das Ganze tatsächlich eine Fehlmeldung der japanischen meteorologischen Anstalt war… 😖 phu.. wir sind sowas von erleichtert und gehen nun lokale Spezialitäten testen…und vor allem Sake trinken!
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