Zu Gast im Weissen Haus
Wir haben uns dem Rhythmus der Stadt angepasst und schreiben in zwei Tagen einen Blogeintrag. Monika kauft sich Flatterhosen und Thierry lässt auf sich rumtrampeln und bezahlt noch dafür!
Wir haben sie gefunden, unsere persönliche Low-Budget-Erholungs-Oase. Mitten im Zentrum der Altstadt befindet sich das "Chiangmai White House". Wir werden ganz freundlich empfangen, sehen uns zwei Zimmer an und entscheiden uns für dasjenige im 4.Stock. Es erwartet uns ein einfaches Zimmer, hübsch eingerichtet mit eigenem WC/Bad und einem kleinen Balkon. Da es nicht mehr so drückend heiss ist (oder haben wir uns schon an die Temperaturen gewöhnt?) reicht uns ein Ventilator vollkommen aus. Und dies für 350 Baht. Wie sich später herausstellen wird, ist der Betreiber des Guesthouses ein... Schweizer. Es ist übrigens üblich, dass man jeweils für eine Nacht bezahlt und einfach vor elf Uhr des folgenden Tages entweder auscheckt oder für eine weitere Nacht bezahlt.
Wir nehmen den heutigen Tag gelassen, da wir nun beide mit Verdauungsstörungen zu kämpfen haben. Wir haben uns zwar strikt an die Regel gehalten "If you can't boil or cook or peal it, then don't eat it", haben stets auf ungekochtes Gemüse oder Eis in Getränken verzichtet und haben immer versiegelte Getränkeflaschen gekauft, aber eben, auch dies gehört zu unserem Trip... Für die Erholung ist unser Guesthouse wie geschaffen, wie man unschwer auf dem Foto erkennen kann:

Chiang Mai ein Paradies für Backpacker und Spät-68er
Gegen Abend machen wir noch einen ausgedehnten Spaziergang durch die Stadt. Die Stadt hat einen alten Kern, der bequem zu Fuss zu erkunden ist und ein tolles Angebot an Restaurants, Cafés, Schneiderboutiquen, Guesthouses für jedes Budget, Waschsalons, Reiseagenturen, Wechselstuben, einschlägige Bars, Kochkurse, Auto- und Motorradvermieter und Thai Massage-Salons bietet. Chiang Mai strömt Ruhe und Gelassenheit aus, wir flanieren durch die Gassen der Altstadt, lassen uns von Gerüchen, Farben oder unserer Laune treiben. Wir kaufen uns noch T-shirts und luftige Hosen ein und essen ein leichtes Mahl, das wir auch vertragen :-).



Der zweite Tag in Chiang Mai ähnelt dem Ersten: Wir stehen ausgeruht auf, essen im einem nahen Café Toast with Butter and Jam, trinken Tea and Coffee, kaufen etwas ein, Monika zeichnet im Garten unserer Bleibe und Thierry gönnt sich eine Thai-Massage für Rücken, Schulter und Kopf. Die Masseuse verwendet ihren ganzen Körper für die Behandlung - Hände, Ellbögen und sogar die Füsse (da kommt uns der Film "Drei Engel für Charlie" in den Sinn...). Wir haben die Zeit auch genutzt um unsere Weiterreise zu planen, doch vorerst werden wir morgen ein einmaliges Abenteuer erleben dürfen.