Wir haben Arcadien gefunden

Ein Flugzeug das auf Wasser gleitet, ein Meer so blau wie, wie... wie Monikas Augen, eine Insel so klein, dass sie fast in den Hosensack passen würde und zwei Schnorchelungeheuer...

Malediven - ja, diese Inseln sind tatsächlich das Paradies auf Erden

Hunderte von kleinen weissen Inselperlen liegen inmitten einer Azur-bis Marin-Blau schimmernden Wasserfläche. Viele der Inseln haben eine eigene Lagune, alle haben ein "Hausriff", dem entlang man wunderbar schnorcheln und dabei die tropische Unterwasserwelt beobachten kann. Die Malediven sind übrigens muslimisch.

Die kleinen Insel-Ressorts erreicht man von der Flughafeninsel "Hulhule" aus, die neben der Hauptinsel "Male" liegt. Diesen Flughafen fliegt die Bangkok-Air mit einem normalen Linienflug an. Wir übernachten im Hotel "Hulhule" direkt auf der Flughafeninsel und fliegen dann am nächsten Morgen mit einem Wasserflugzeug nach "Rheeti Beach." Die Propellermaschine kann circa 12 Personen aufnehmen und wird von einem Piloten geflogen, der sehr gut auch Indiana Jones zu einer geheimen Ausgrabungsstätte hätte fliegen können. Er ist Inder oder Maledive, trägt kurze blaue Hosen, ein weisses Hemd, eine dunkle Pilotensonnenbrille und schlappt barfuss in Flip Flops zum Flugzeug. Kopilotiert wird er von einer Frau.

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Weisser Korallensand umgibt auf Rheeti Beach einen Inselkern, der von einem Garten aus tropischen Pflanzen bewachsen ist. Kleine Fusswege, ebenfalls aus weissem Korallensand, durchziehen die Insel und verbinden die romantisch gelegenen Gäste-Bungalows mit dem Hauptrestaurant, einigen Bar-Bungalows, der Tauchschule, dem Sportkomplex und dem Spa. Rheeti ist in circa 30 Minuten zu Fuss zu umrunden. Die Insel hat einen eigenen Stromgenerator, eine Trinkwasseraufbereitungsanlage und beherbergt neben den vielleicht 250 Gästen etwa 260 Angestellte. Von den technischen Anlagen bemerkt der Gast jedoch praktisch nichts, da sie im Innern der Insel liegen, von Pflanzen abgeschirmt werden und keine Lärm-oder Geruchs-Emissionen produzieren. Da auf der Insel keine Lebensmittel hergestellt werden, muss alles, was konsumiert wird, über das Wasser hierher transportiert werden. Dies, und sicher auch das naturgegebene "Inselmonopol" bewirken, dass die Preise für Getränke und Essen auf der Insel ziemlich hoch sind. Deshalb ist es sicher sinnvoll den Bungalow mit Halbpension gebucht zu haben. Der Zahlungsverkehr für alle Dienstleistungen läuft übrigens bargeldlos ab. Mit der Unterschrift auf einem Zahlungsbeleg bestätigt der Gast einfach seine jeweilige Konsumation. Das Ganze wird dann am Abreisetag einmalig als Gesamtpaket abgerechnet. Das ist ganz praktisch. So kann man einfach den ganzen Tag barfuss in der Badehose ohne Porte-Monnaie rumlungern, muss sich um keine Währungsbeschaffung kümmern und kann sich ganz ohne Planung nach Lust und Laune verwöhnen lassen... Vielleicht sitzt ja dann das Geld auch etwas lockerer, da der Kontoschwund nur einmal schmerzt ;-)

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Die gesamte Anlage ist familiär, äusserst gepflegt und überhaupt nicht überlaufen. Die lokalen Gerichte erinnern uns an die indische Küche. Das Hauptrestaurant serviert den Pauschalgästen wirklich einmalig fantasievolle und reiche Buffets, die keinen (auch internationalen) kulinarischen Wunsch offen lassen!

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Das Beste aber kann man mit Worten und Bildern einfach nicht beschreiben. Das ist die Natur selbst. Man muss selbst hierher fliegen um es zu erleben. Barfuss über den warmen, weissen Sandstrand wandeln, vorbei segelnden Flughunden nachgucken, dem Auflaufen der Wellen zusehen, das Rauschen des Meeres und der wogenden Palmwedel geniessen, ins warme, azurblaue Wasser gleiten und auf dem Rücken liegend die weissen Wolkenfetzen vorbeiziehen lassen und abends die fantastischen tropischen Sonnenuntergänge bestaunen... was will man mehr vom Leben!

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