Silk Farm

Das Gold früherer Zeiten fasziniert auch noch heute. Wir schauen den Alchimistinnen auf die Finger, lassen uns vom Seidenglanz betören und erleichtern unsere Reisekasse.

Ein Morgen am Pool ein Nachmittag in einer Silkfarm... mit Folgen für das Porte-Monnaie ;-)

An unserem ersten, Tag in Siem Reap müssen wir zuerst mal richtig ausschlafen...danach frühstücken...und dann natürlich unbedingt den Pool ausprobieren, der so wunderbar in der Sonne glitzert. Am Nachmittag sind wir dann bereit für unsere erste Unternehmung: "Les Artisan d'Angkor" bieten einen Ausflug in eine Silkfarm; das interessiert uns!

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Wir spazieren zu den Handwerkerstudios und können uns auch gleich einen Platz in einer Tour ergattern. Der Führer der uns in der Farm einen Visitors-Pass übergibt macht seine Sache ausgezeichnet. Witzig, fundiert, anschaulich und voll Schalk bringt er uns die uralte Kunst der Seidenherstellung und Verarbeitung näher. (Da "tippt" man am Ende der Tour von Herzen)

Da wir nur zu dritt in der Tour sind, können wir alle Fragen loswerden und so lange schauen, bis wir alles genau verstanden haben. In der Farm werden alle Schritte der Seidenherstellung bis zum fertigen Stoff von Hand gemacht. Jede/r der Angestellten ist hochspezialisiert auf einen winzig kleinen Teil der Abeiten. So gibt es zum Beispiel "Einfädlerinnen, Aufspuhlerinnen, Weberinnen, Färber, Kokon-Auskocherinnen" etc.) Die meisten der Angestellten sind Frauen.

Die Verarbeitung läuft in etwa folgendermassen:

Kultur von Maulbeerbäumen (die Nahrung der Seidenraupen):

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Die Zucht der Raupen:

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Das Ernten der Cocons:

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Das Abtöten der Raupen in den Cocons durch Sonneneinstrahlung:

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Das Auskochen und Spinnen der Fein- und der Roh-Seide; Rohseide entsteht aus der äusseren Schicht des Cocons, Feinseide aus der inneren Schicht.

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Das Entfärben und anschliessend (je nach gewünschter Musterung) Das Abbinden der Rohseide und das Einfärben:

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Das Reinigen der eingefärbten Seide:

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Das Erstellen der Spulen für die Webstöcke von Hand:

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oder mit Hilfe einer Maschine:

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Das Einfädeln tausender seidener Kettfäden und das Vorbereiten der Hebevorrichtungen für die Kettfäden:

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Das Weben:

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Nach der Führung durch die Werkstätten, bietet ein kleines Museum noch einen Überblick über die geschichtlichen Aspekte der Herstellung von Seide. Und ganz zum Schluss ist es natürlich absolut erlaubt im fabrikinternen Shop einen Rundgang zu machen...hmm...sehr schöne Sachen ;-)

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