Easy Rider - Teil 1 von 9

Ein unvergessliches Abenteuer!

Wir fahren 750 km mit den "Hoi An Easy Riders" von Hoi An bis in das zentrale Hochland nach Dalat. Die Reise hat fünf Tage gedauert und hat uns erlaubt, ein Vietnam fernab der Touristenstrassen kennen zu lernen.

 

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"Hoi An's Easy Riders",  Mr. Viet und Mr. Binh,  schenken uns eine unvergessliche Reise über abenteuerliche Strassen des zentralen Hochlands von Vietnam. Fernab der, von Touristen überfüllten Küstenstrasse, folgen wir dem "Ho Chi Minh"- Pfad auf dem "geheimen Highway Nr.2"; einer Strasse, die Nord- und Südvietnam miteinander verbindet. Wir erleben auf dem Sozius zweier 125-Kubik Hondas während 750 Kilometern die Freuden und Leiden vietnamesischer Highways und holpriger aufgeweichter Schotterstrassen. Wir geniessen wunderbare serpentinenreiche Bergstrassen, "Cruisings" über Hochebenen und umkurven unzählige Schlaglöcher. Wir überqueren schwankende Hängebrücken, verladen die Motorräder auf ein kleines Fährschiff. Wir sind manchmal über Kilometer das einzige Fahrzeug, dann wiederum kämpfen/bzw. "erhupen" wir uns unseren Weg inmitten eines unvorstellbar bunten und chaotischen Durcheinanders von Gefährten. Wir fahren bei tropischem Regen und stahlblauem Himmel durch atemberaubende Landschaften. Montieren unsere coolen Sonnenbrillen, klappen das Visier hoch, werden braun, rutschen von einer Pobacke auf die andere und kurieren unsere arg strapazierten Sitzknochen. Immer wieder winken uns die Einheimischen auf ihren, mit Kaffesäcken beladenen und mit Diesel betriebenen Ladewagen lachend zu, und die Schulkinder machen sich einen Spass daraus, den beiden seltsamen Langnasen im Vorbeifahren ein lachendes "Helloou!!" zuzurufen, - und wir, wir sind berührt von soviel Herzlichkeit und winken glücklich zurück. -Immer wieder halten wir spontan an, um mit Bauern zu sprechen, die ihre Felder und Kulturen bestellen und erhalten Einblicke in die verschiedenen Anbaumethoden und Kulturformen. Wir lernen die wichtigsten Nutzpflanzen Vietnams kennen, sprechen über Kosten und Rendite und waten auch schon mal barfuss durch den Schlamm eines Reisfeldes. Wir besuchen kleine familiäre Handwerksbetriebe in Hinterhöfen, dürfen Fragen stellen und alles genau in Augenschein nehmen oder gar selbst mit Hand anlegen. Beim Besuch kleiner Dörfer können wir mit der lokalen Berg-Bevölkerung sprechen ohne dass alle für die Touristen in der Tracht rumlaufen und werden immer wieder aufgefordert alles ungeniert zu fotografieren, was uns inspiriert. Wir sehen uns ein ethnologisches Museum an, besuchen die Tempelruinen von "My Son" und statten einem Waisenhaus einen kleinen Besuch ab, wo Monika mit den Kindern im Schulzimmer malt.

Und nicht zuletzt schenken uns Viet und Binh auf dieser Reise ihre ungeteilte Aufmerksamkeit und eine nicht zu schlagenden vietnamesische Herzlichkeit und Nähe. Wir essen zusammen in Strassenrestaurants, gehen am Abend in der Stadt auf Tuchfühlung mit der einheimischen Bevölkerung, tauschen unsere kulturellen Erfahrungen aus, trinken Vodka, lokales Bier, Tee und Wiesel-Kaffee, inszenieren Touristenfotos, oder fahren rückwärts auf dem Sozius der Motorräder um zu filmen...

Diese fünf Tage waren sensationell!.. (wenn auch für unser schweizerisches Sicherheitsempfinden eine ganz gewaltige Herausforderung). Heute sehen wir Vietnam mit ganz anderen Augen und haben das Land für immer in unser Herz geschlossen! Danke für diese unvergesslichen Tage an die "Easy Rider" von Hoi An: Mr.Viet und Mr. Binh.

Anstatt dass wir die 5 Tage in chronologischer Reihenfolge erzählen, haben wir einige Bilder thematisch zusammengefasst um einen kleinen Eindruck unserer Erlebnisse zeigen zu können. Also immer schön weiterblättern!

Zuerst einmal die Crew:

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