Die Schilder werden noch von Hand gedreht

Wir verlassen heute Bangkok Richtung Norden. Die Wartezeit am Bahnhof beschert uns eine interessnate Begegnung und unser Abendessen kaufen wir auf einem Markt in Ayutthaya.

Heute geht's auf in den Norden. Wir organisieren uns ein Ticket nach Ayutthaya, der ehemaligen Hauptstadt von Thailand. 400 Tempel standen einst in dieser Stadt. Heute sind davon imposante Ruinen zu besichtigen. Also los. Rucksack packen, via Skytrain und Metro an den Bahnhof, Ticket besorgen und auf das Perron...10.50h Perron 7... zuverlässig und schweizerisch pünktlich sind wir da...unser Zug hingegen lässt sich Zeit...also runterfahren und mit asiatischer Gelassenheit warten...herausfinden, ob der Zug überhaupt fährt, mit anderen Reisenden ins Gespräch kommen.

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Thierry strahlt wie ein Maikäfer, als drei Asiaten sich hilfesuchend an ihn wenden und sich herausstellt, dass diese aus Japan kommen...und die Japaner strahlen zurück, als Thierry sie in ihrer Muttersprache anspricht. Konichiwa Nihon! Unsere Reisegruppe ist um drei Nasen grösser geworden!

Mit 1h Verspätung fährt der Zug dann in den Bahnhof ein, wird von einer Putzmannschaft abgeseift und die Destinationsschilder vom Schaffner von Hand umgedreht, los geht's. In Ayutthaya angekommen wehren wir uns gegen die allgegenwärtigen Tuk-Tuk Angebote und schlagen uns selbständig bis zum Hotel durch, was uns eine symphatisch unkomplizierte Fahrt auf der Fähre mit Einheimischen beschert und den Transferpreis von 100 auf 4 Baht reduziert (100 Baht sind ca. 3 CHF).

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Das Guesthouse "Baan Lotus", ein im traditionellen Thai-Stil gebautes Holzhaus, diente früher als kleines Schulhaus und hat einen eigenen, grossen Lotusteich, an dem man sich wunderbar in der Hängematte erholen kann. Gegen Abend machen wir die erste Erkundungstour in die Stadt und entdecken einen genialen Garküchenmarkt.

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Staunend ob all der exotischen Köstlichkeiten schlendern wir durch die tausend Düfte, die den Kesseln und Pfannen entsteigen. Wir wandern einmal hinunter, einmal hinauf, einmal hinunter einmal hinauf, bis wir uns schliesslich entscheiden, was wir einkaufen wollen. Thierry kauft sich neben fritiertem Hühnchen noch etwas anderes:

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... und Monika versucht eine intensiv randenfarbige Frucht, die übersät ist von vielen kleinen schwarzen Kernen. In kleinen Platiksäckchen tragen wir die Errungenschaften nach "Hause" und geniessen am Lotusteich unser Abendessen. Dabei stellen wir fest, dass in unseren Reiseutensilien noch etwas fehlt: Essschalen. Messer haben wir in der Schweiz, Löffel und Gabel in Bangkok gekauft. Man lernt nie aus.

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