Angkor, encore, encore!
Wer "Tomb Raider" gesehen hat, hat hoffentlich nicht nur Angelina Jolie gesehen, sondern auch den Tempel Ta Phrom. Wir finden zwar keinen Schatz, aber viele Touristen und schön Bilder!
Angkor Wat, Bayon und Ta Phrom - Oder der Traum vom verwunschenen Urwaldtempel, der abenteuerlichen Entdeckungsreise und geheimer Rituale -

Die Überreste der verschiedenen Tempelanlagen um Angkor sind Zeugen des alten Khmer Reiches, das sich vom 9. bis zum 12.Jhd. über weite Teile Indochinas erstreckte. Noch heute spürt man in der Architektur und Ikonografie, aber auch in Tanz und Literatur den starken indischen Einfluss der alten Khmer. Den modernen Khmer dient die Tradition als nationale Identifikationsmöglichkeit und natürlich auch als Aushängeschild für den Tourismus.


Und..., die Touristen kommen in Scharen. Sie bringen Devisen in's Land und bevölkern, teils lautstark, das Weltkulturerbe um Angkor Wat. Auch wenn die Massen von Menschen der atmosphärischen Wirkung der Tempelanlagen nicht gerade förderlich sind, so kann sich wohl doch kein Besucher der Faszination der monumentalen Bauten entziehen.
Riesige Buddha-Köpfe lächeln von unzähligen Türmen in Bayon, immense Würgefeigen überwachsen die verwitternden Reste des Ta Phrom; Der Haupttempel Angkor Wat besticht durch die einnehmende Gesamtgestaltung des architektonischen Raumes.
Beim Durchstreifen der Anlagen entdeckt man überall die grazilen, in Stein gemeisselten Apsara-Tänzerinnen, Reliefverzierungen, oder man verliert sich in einem labyrinthischen Gewirr von Gängen und versteckten Räumen; (zumindest Monika gelingt das bestens, Thierrys integriertes Kopf-GPS lässt sich wohl nur schlecht verwirren ;-) Wir verbringen insgesamt circa zwei Tage in den Anlagen, lassen uns treiben, fotgrafieren und zeichnen, was jedoch bei all dem touristischen Trubel nicht immer so richtig gelingen will. Hier findet ihr einige Bilder, die einen kleinen Eindruck der Anlagen geben. Das Eigentliche aber, nämlich die z.T fantastisch anmutenden räumlichen Wirkungen und die beeindruckenden Grössenverhältnisse, können wir mit unseren iPhones nur rudimentär erfassen.

























