Ab in die Berge
Heute sind wir mit einem klimatisierten Bus als einzige Langnasen unterwegs nach Chiang Mai. Mit Mofa-Geschwindigkeit die Pässe hoch, mit Warp-Geschwindigkeit die Hänge runter.
Der heutige Tag ist für die Reise nach Chiang Mai reserviert. Etwas gespannt, wie wir die sechsstündige Fahrt, in die zweitgrösste Stadt Thailands, nach "Chiang Mai" überstehen, steigen wir heute in den Bus. Gespannt sind wir, da einerseits die Sitzgelegenheiten für europäische Körper nicht gerade optimal sind, andererseits Monikas Verdauung noch immer Kapriolen schlägt. Asiatische Gelassenheit ist angesagt... und siehe da, dies sei schon vorweg verraten, alles geht erstaunlich glatt. Air Conditioning, im Fahrplan fix eingeplante Verpflegungsstopps mit entsprechenden Facilities ;-) und ein flüssiger Verkehrsfluss tragen zu unserem Gück bei, so dass wir, nur wenig zerknittert und durch schöne Landschaftsbilder belohnt in Chiang Mai ankommen.

Chiang Mai ist nun definitiv im gebirgigen Norden. Der "Greyhound à la Thailande" keucht im Mofatempo die Pässe hoch, um auf den Abfahrten dann so richtig in die Stossdämpfer zu liegen. Die Landschaft verändert ihr Gesicht. Die vom einzigartig leuchtenden Hellgrün der Reisfelder geprägten Ebenen verwandeln sich in Bergflanken, die nun von Regenwald bewachsen sind. Wir sehen zwar noch immer ab und zu kleine saftig hellgrüne Felder, es dominieren nun aber Bäume, Bananenpalmen, Bambus und Co.


Da wir von Phitsanulok aus keine Übernachtung organisieren konnten und eigenlich nach der Ankunft im Busbahnhof nur noch möglichst schnell ausspannen wollen, sind wir heute bei der Auswahl des Hotels zu wenig kritisch. Für den Tiefstpreis von 250 Baht ( ca. 4.50 Fr.). landen wir in einem wirklich ungepflegten Loch. Naja, für irgendeine Gelegenheit haben wir ja unseren sauberen Seidenschlafsack mitgenommen. Morgen werden wir uns ein schönes Hotel zum Entspannen suchen, um einen längeren Reisestopp in Chiang Mai einzulegen, denn die Stadt bietet neben einer entspannten Athmosphäre auch alles an, was des Travellers Herz begehrt. Doch davon in unserem nächsten Eintrag.